22./23. September 2015, Esslingen am Neckar 22./23. September 2015, Esslingen am Neckar

9.30 Uhr: Ankommen mit Kaffee und Brezeln und Markt der Möglichkeiten

10.30 Uhr: Begrüßung

  • Gerhard Segmiller
    Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren
  • Prof. Dr. Christian Maercker
    Hochschule Esslingen
  • Kerstin Sommer
    Landesjugendring Baden-Württemberg
  • Organisatorisches durch Harald Greising
    Tagungsmoderation

11.00 Uhr: Einführungsvortrag „Jugend 2020 – der Zukunftsplan Jugend und seine Potenziale“

Prof. Dr. Thomas Rauschenbach
Deutsches Jugendinstitut

Ausgangspunkt des Eröffnungsvortrags sind die Lebenslagen und die Situation von Jugendlichen und jungen Heranwachsenden in unserer Gesellschaft am Anfang des 21.Jahrhunderts. Hiervon ausgehend werden Herausforderungen für die Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit benannt, und es wird beschrieben, inwiefern im Zukunftsplan darauf eingegangen wird.

11.45 Uhr: Podiumsdiskussion „Impulse des ‚Zukunftsplan Jugend‘ für die Praxisentwicklung in Kinder- und Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit“

Martin Bachhofer
Landesarbeitsgemeinschaft Offene Jugendbildung
Margit Gindner-Brenner
Städtetag Baden-Württemberg
Christiane Hillig
Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit / Streetwork
Kai Mungenast
Landesjugendring Baden-Württemberg
Alexander Pfeiffer
Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Baden-Württemberg
Bernadette Ruprecht
Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Baden-Württemberg
Micha Schradi
Arbeitsgemeinschaft der Landjugendverbände in Baden-Württemberg
Stefan Zyprian
Baden-Württembergische Sportjugend

Moderation: Harald Greising

13.00 Uhr: Mittagessen

14.30 Uhr: Uhr Workshop Runde I (mit Kaffeepause)

Workshop 1: Kooperation Kinder- und Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit und Schule – Befunde und Perspektiven

Referent/-in (Wissenschaft):
Prof. Dr. Petra Bauer
Eberhard Karls Universität Tübingen

Dr. Mirjana Zipperle
Eberhard Karls Universität Tübingen

Referent/-in (Praxis): Dr. Claudia Daigler
Kommunalverband für Jugend und Soziales

Moderation:
Kerstin Sommer
Landesjugendring Baden-Württemberg

Der Zukunftsplan Jugend geht davon aus, dass die Zukunft der Kinder-und Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit nur vor dem Hintergrund von Kooperationsbezügen und gemeinsamen Arbeitskontexten mit der Schule zu entwickeln ist. Vor diesem Hintergrund wird in dem Workshop grundsätzlich nach dem Status der Zusammenarbeit der beiden Systeme gefragt. Dabei werden unterschiedliche Perspektiven wie die der Kooperationsstrukturen, der Organisationsformen, der Fachkräfte, aber auch des (Neu-)Zuschnitts von Angeboten in den Blick genommen. Herausgearbeitet wird ferner der Stand einer schulbezogenen Jugendhilfeplanung in den Kommunen des Landes Baden-Württemberg.

Workshop 2: Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit

Referent/-in (Wissenschaft):
Prof. Dr. Thomas Meyer
Duale Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart

Referent/-in (Praxis):
Frank Baumeister
Fachmann für Inklusionsprozesse in der Jugendarbeit

Moderation:
Prof. Dr. Stefan Borrmann
Hochschule Landshut

Beim Ziel sind sich alle einig: Die Kinder- und Jugendarbeit und die Jugendsozialarbeit soll in den nächsten Jahren die notwendigen Schritte gehen, damit der im Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen formulierte Anspruch einer inklusiven Gesellschaft auch in den Bereichen der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit Wirklichkeit werden kann. Doch der Weg dahin ist noch unklar. Im Workshop werden die Herausforderungen aus zwei verschiedenen Perspektiven benannt und versucht, eine Annäherung der Perspektiven zu finden.

Workshop 3: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Islamismus als Herausforderungen für Soziale Arbeit und politische Bildung

Referent/-in (Wissenschaft):
Prof. Dr. Kurt Möller
Hochschule Esslingen

Referent/-in (Praxis):
Martin Bachhofer
Landesarbeitsgemeinschaft Offene Jugendbildung

Moderation:
Karl-Ulrich Templ
Landeszentrale für politische Bildung

Der Workshop beschäftigt sich mit dem geplanten landesweiten Aktionsplan gegen 'Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit'. Er stellt die dazu im Rahmen des Zukuftsplan Jugend von Kurt Möller und Nils Schuhmacher erstellte Expertise vor und diskutiert daran anknüpfende Handlungsempfehlungen; dies ggf. auch unter der Perspektive des projektierten baden-württembergischen Landesprogramms 'gegen rechts'.

Workshop 4: Partizipation und Verantwortungsübernahme in Baden-Württemberg – eine Bestandsaufnahme für die Kinder- und Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit

Referent/-in (Wissenschaft):
Prof. Dr. Albert Scherr
Pädagogische Hochschule Freiburg
Lena Sachs
Pädagogische Hochschule Freiburg

Referent/-in (Praxis):
Daniel Mühl
Landesjugendring Baden-Württemberg, Regiestelle „Förderprogramm Ausbau von Beteiligungs- und Engagementformen für junge Menschen“

Moderation:
Dr. Julia von der Gathen-Huy
Technische Universität Dortmund

Im „Zukunftsplan Jugend“ wird die gleichberechtigte gesellschaftliche, politische, kulturelle und soziale Teilhabe und Beteiligung aller Kinder und Jugendlichen angestrebt. Im Workshop werden die Situation hinsichtlich der Teilhabe- und Beteiligungsmöglichkeiten in Baden-Württemberg analysiert sowie die im Rahmen des Zukunftsplan Jugend auf den Weg gebrachten Projekte (etwa „Förderprogramm Ausbau von Beteiligungs- und Engagement-formen für junge Menschen“) diskutiert.

Workshop 5: Sport und Kultur als Akteure der Ganztagsbildung

Referent/-in (Wissenschaft):
Prof. Dr. Rüdiger Heim
Universität Heidelberg

Referent/-in (Praxis):
Susanne Rehm
Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Baden-Württemberg

Moderation:
Bernd Röber
Baden-Württembergische Sportjugend

Der Ausbau der Ganztagsbildung ist in Baden-Württemberg ein laufender Prozess. Ganztagsbildung bietet neue Lern- und Entwicklungschancen für Kinder und Jugendliche. Hier ist die Kinder- und Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit ein wichtiger Akteur. In dem Workshop werden die Akteure Sport und Kultur (Kulturagenten Programm) hinsichtlich ihrer Entwicklungspotenziale für Ganztagsbildung insbesondere in Baden-Württemberg in den Blick genommen.

Workshop 6: Wissen und Nichtwissen – zur Datenlage und ihrer Bedeutung für eine zukunftsorientierte Kinder- und Jugendarbeit/ Jugendsozialarbeit

Referent/-in (Wissenschaft):
Prof. Dr. Werner Lindner
Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Referent/-in (Praxis):
Dr. Wolfgang Ilg
Evangelisches Jugendwerk in Württemberg / Eberhard Karls Universität Tübingen

Moderation:
Dr. Jens Pothmann
Technische Universität Dortmund

Das Wissen über die Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit ist nach wie vor unzureichend. Die Empirie zu diesen Handlungsfeldern gleicht eher einem Flickenteppich. Der Workshop bilanziert einerseits die Datenlage mit Blick auf genutzte und ungenutzte Potenziale für Praxisentwicklung und Politikgestaltung. Hierzu gehört auch der Blick auf die kommunale Jugendhilfeplanung. Andererseits wird im Eingangsvortrag die These ausformuliert, dass der Umgang mit Daten – von der Erzeugung bis zur Nutzung – immer auch (mit) ein politischer ist. Oder anders: Wenn mit Daten Politik gemacht wird, werden Jugendberichterstattungen und Jugendbefragungen zu jugendpolitischen Instrumenten.

Workshop 7: Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit in Netzwerken

Referent/-in (Wissenschaft):
Prof. Dr. Wolfgang Mack
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg

Referent/-in (Praxis):
Siegfried Keppeler
Diakonisches Werk Württemberg, Regiestelle Projekt „Lokale Bildungsnetzwerke“ (LoBiN)

Moderation:
Micha Schradi
Arbeitsgemeinschaft der Landjugendverbände in Baden-Württemberg

Ein wichtiges Ziel des Zukunftsplan Jugend ist die Implementierung lokaler Bildungsnetzwerke. Hierzu ist im Laufe des Jahres 2015 das Projekt „LoBiN“ aus Mitteln des Zukunftsplan Jugend gestartet. In dem Workshop werden ausgehend von einigen grundsätzlichen Überlegungen zu regionalen Bildungslandschaften mit Blick auf ein Zusammenspiel der unterschiedlichen Bildungsakteure und -institutionen vor Ort sowie einer integrierten lokalen Bildungsplanung vor dem Hintergrund eines erweiterten Bildungsbegriffs die Kooperationsrealitäten für die Kinder- und Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit in solchen Netzwerken diskutiert. Exemplarisch wird hierzu auch ein Blick auf die Startphase des „LoBiN“-Projekts geworfen.

16.00 Uhr: Ende

17.00 Uhr: (optional): Stadtführung und Abendprogramm

Historische Stadtführung, anschließend Imbiss und jugendkulturelles Unterhaltungsprogramm.


09:00 Uhr: Ankommen mit Kaffee und Brezeln, Besuch des Markts der Möglichkeiten

09:30 Uhr: Hauptvortrag: „Man will sein Ding machen“: Lebenslagen und Lebensführung junger Menschen als Ausgangspunkt für politisches Handeln und Praxisentwicklung.

Prof. Dr Andreas Lange
Hochschule Ravensburg-Weingarten

Der Vortrag formuliert auf der Grundlage aktueller Ergebnisse der Jugendforschung  und unter Beizug zeitdiagnostischer Einsichten Herausforderungen für die Lebensphase  Jugend, welche Handlungsfelder für Jugendpolitik und die Praxis der Jugendarbeit umreißen. Thematische Kerne des Vortrags sind die Zeitressourcen und Zeitrestriktionen junger Menschen mit Blick auf ihren Alltag und ihre Biographie; familiale und peerbezogene Einbindungen und schließlich die Formen der Integration in Bildung, Ausbildung und selbstorganisierte Lernarrangements.

10:30 Uhr: Kaffeepause auf dem Markt der Möglichkeiten

11:00 Uhr: Workshop Runde II

Workshop 1: Pflichtaufgaben sind nicht freiwillig

Referent/-in (Wissenschaft):
Prof. (em.) Dr. Peter Christian Kunkel
Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl

Referent/-in (Praxis):
Oliver Kessel
Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren

Moderation:
Jürgen Dorn
Landesjugendring Baden-Württemberg

Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit leisten durch ihre Angebote unverzichtbare Beiträge zum Aufwachsen junger Menschen. Die Paragraphen 11, 12 und 13 SGB VIII bilden den Rahmen für das Recht junger Menschen auf Förderung durch Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit. In der Praxis wird gerade die in den §§ 11- 13 beschriebene Förderung häufig als „Freiwillige Leistung“ interpretiert. Anhand vorliegender Rechtsgutachten wird im Workshop dargestellt, welchen Verpflichtungscharakter das SGB VIII mit Blick auf die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit hat. Auf dieser Grundlage wird diskutiert, wie die Durchsetzung der Verpflichtung als gemeinsame Aufgabe von Land, Landkreisen und Kommunen verbessert werden kann. Vor diesem Hintergrund stellt sich im Kontext des Zukunftsplan Jugend vor allem die Frage, wie die Landesförderung nachhaltig weiterentwickelt und ausgebaut werden kann und in welchem Verhältnis die Regelförderung der Strukturen der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendsozialarbeit zur Förderung von Projekten stehen muss.

Workshop 2: Umgang mit Heterogenität und Homogenität in der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit

Referent/-in (Wissenschaft):
Prof. Dr. Maria Bitzan
Hochschule Esslingen/tifs Tübinger Institut für frauenpolitische Sozialforschung
Bettina Staudenmeyer
tifs Tübinger Institut für frauenpolitische Sozialforschung

Referent/-in (Praxis):
Gerlinde Röhm
Landesjugendring Baden-Württemberg

Moderation:
Prof. Dr. Stefan Borrmann
Hochschule Landshut

Die Kinder- und Jugendarbeit und die Jugendsozialarbeit sind in ihren Projekten und Angeboten immer mit einem Spannungsverhältnis zwischen Angeboten für homogene Zielgruppen und Angeboten, die heterogene Zielgruppen zusammenbringen, konfrontiert. Im Workshop soll dieses Spannungsverhältnis anhand von Angeboten für LSBTTIQ Jugendliche, Jugendliche mit Migrationshintergrund und Jugendliche mit Behinderung diskutiert werden. Einerseits brauchen diese Jugendlichen Frei- und Schutzräume, um ihre eigenen Themen bearbeiten zu können, andererseits ist es ein generelles Ziel der Kinder und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit, dass diese Jugendlichen ganz normaler Teil der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit sein können, ohne dass es spezifische Angebote braucht.

Workshop 3: Das Partizipationsdilemma – Möglichkeiten der Teilhabe von benachteiligten jungen Menschen

Referent/-in (Wissenschaft):
Iren Steiner
IfaS - Institut für angewandte Sozialwissenschaften
an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart

Referent/-in (Praxis):
Matthias Reuting
Diakonisches Werk Württemberg

Moderation:
Silke Glamser
Landesarbeitsgemeinschaft Offene Jugendbildung Baden-Württemberg

Möglichkeiten der Teilhabe funktionieren besonders gut für solche Gruppen, die sie am wenigsten benötigen ‐ und weniger gut für die Gruppen, die am meisten von ihnen profitieren würden. Im Workshop wird die Frage diskutiert, wie diesem Dilemma entgegengewirkt werden kann.

Workshop 4: Zukunftsprojekt Landesjugendbericht Baden-Württemberg

Referent/-in (Wissenschaft):
Prof. Klaus Schäfer
Universität Bielefeld, Staatssekretär a. D. im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

Referent/-in (Praxis):
Werner Miehle-Fregin
ehemals Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg, Landesjugendamt

Moderation
Dr. Wolfgang Ilg
Evangelisches Jugendwerk in Württemberg / Eberhard Karls Universität Tübingen

In dem Workshop werden die Kinder- und Jugendberichte der Länder in den Mittelpunkt gestellt. Es wird auf die verschiedenen Formen eingegangen sowie die hierin enthaltenen spezifischen Wissensformen und die damit verbundenen Aufgaben und Funktionen herausgearbeitet. Darüber hinaus werden die Ansätze und die Entwicklungen aus Vergangenheit und Gegenwart mit Blick auf einen möglichen zukünftigen Landesjugendbericht Baden-Württemberg diskutiert.

Workshop 5: Geschlechtervielfalt in der Kinder- und Jugendarbeit /Jugendsozialarbeit

Referent/-in (Wissenschaft):
Prof. Dr. Monika Barz
Evangelische Hochschule Ludwigsburg

Referent/-innen (Praxis):
Kai Kabs-Ballbach
Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit / Paritätisches Jugendwerk Baden-Württemberg
Ulrike Sammet
Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenpolitik Baden-Württemberg

Moderation:
Dr. Jens Pothmann
Technische Universität Dortmund

Seit Jahrzehnten befassen sich die Akteur_innen und Organisationen der Kinder- und Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit mit dem Querschnittsthema Gender. Zwischenzeitlich ist es Konsens, dass sowohl die Kategorie Gender wie auch die Kategorie Sex gesellschaftlichen Konstruktionen unterworfen ist. Untersuchungen in Bayern und Baden-Württemberg zeigen die Notwendigkeit, dass in der Praxis der Kinder- und Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit eine Offenheit zu erarbeiten ist, um angemessenes pädagogisches Handeln bezüglich der Geschlechtervielfalt in der sozialen Praxis sicher zu stellen. Es ist noch nicht selbstverständlich, dass die Kategorie Geschlecht (sex und gender) in der Analyse, der Konzeption, der Reflexion oder der konkreten praktischen Arbeit ausreichend Berücksichtigung findet. In dem Workshop soll gefragt werden, warum dies so ist und wie der „Zukunftsplan Jugend“ durch seine Maßnahmen dazu beitragen kann, dass sich daran etwas ändert.

Workshop 6: Ticket ins Übermorgen – warum und wie sich die Jugendarbeit mit den Zukunftstrends auseinandersetzt

Referent/-in (Wissenschaft):
Peter Martin Thomas
Sinus Akademie

Referent/-in (Praxis):
Reiner Baur
BUNDjugend Baden-Württemberg

Moderation:
Kai Mungenast
Landesjugendring Baden-Württemberg

In dem Workshop werden Praktiker_innen aus der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit und Wissenschaftler_innen der Frage nachgehen, welche Trends beziehungsweise gesellschaftlichen Entwicklungen direkt jugendliche Lebenswelten betreffen und welche Chancen und Risiken sich daraus für jugendliches Engagement in Jugendverbänden und Jugendringen ergeben.

Workshop 7: Neue Zielgruppen in der Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit – Herausforderungen am Beispiel junger Flüchtlinge

Referent/-in (Wissenschaft):
Prof. Dr. Albert Scherr
Pädagogische Hochschule Freiburg

Referent/-innen (Praxis):
Ingrid Gunzenhauser
BruderhausDiakonie, Fachdienst Jugend – Bildung – Migration, Nürtingen
Ariane Graske
Stadtjugendring Mannheim

Moderation:
Barbara Stanger
Förderband, Mannheim

Im Kontext gesellschaftlicher Veränderungen sind die Angebote der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit fortlaufend gefordert, sich auf die veränderten Lebens- und Bedarfslagen der jungen Menschen neu einzustellen. Teilweise sind dabei die Angebote auch auf ganz neue Zielgruppen auszurichten. Am Beispiel junger Flüchtlinge soll im Workshop verdeutlicht werden, über welches Potenzial die Angebote der Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit zur Förderung und Unterstützung junger Menschen in besonderen Lebenslagen verfügen. Zudem werden Fragen der praktischen Umsetzung diskutiert, beispielsweise: Welche Zugänge und Angebotsformen sind geeignet? Wie kann eine angemessene Balance zwischen zielgruppenspezifischen und -übergreifenden Angeboten hergestellt werden?

12:30 Uhr: Mittagessen

14:00 Uhr: Podium „Jugend 2020 – Der ‚Zukunftsplan Jugend‘ und seine Potenziale“

Katrin Altpeter
MdL, Ministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren
Dr. Jürgen Zieger
Oberbürgermeister der Stadt Esslingen am Neckar
Prof. Dr. Thomas Rauschenbach
Deutsches Jugendinstitut
Alev Bahadir
DIDF (Föderation Demokratischer Arbeitervereine)-Jugend Baden-Württemberg, Stadtjugendring Mannheim
Clemens Beisel
Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg, Mobile Jugendarbeit Pforzheim-West
Kerstin Sommer
Landesjugendring Baden-Württemberg
Moderation: Harald Greising

15:30 Uhr: Ausklang mit Kaffee und Kuchen

16:00 Uhr: Ende

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